Montag, 19. August 2013


13.8. Huayna Potosi Basislager - Chankini - Huayna Potosi Basislager

Heute planen wir auf den ca. 5.300 Meter hohen Chankini Gipfel zu steigen. Mit unserem Guide Juan geht es um 8 Uhr los. Gesattelt mit Helm, Bergschuhen, Steigeisen und Klettergurt. Die ersten 2 Stunden heißt es Wandern. Wir erreichen doch erst gegen 11 Uhr die 5.000er Marke. Nun heißt es Steigeisen an, denn es geht den Gletscher über eine kleine Eiswand bergauf. Die Luft wird wieder merklich dünner. Den Gipfel sehen wir immer noch nicht. Nach etwa 1 Stunde Gletscherüberquerung müssen wir wieder einen steinigen Weg hoch. Pünktlich um 13 Ihr erreichen wir den Chankini-Gipfel. Mann ist das ein Ausblick. Auf der einen Seite der imposante Illimani mit einer Höhe von 6.439 Metern und auf der anderen Seite der Huayna Potosi mit einer Höhe von 6.088 Metern, den wir morgen versuchen werden, in einer 3-Tagestour zu besteigen. Das eindrucksvollste heute: Ab 5000 Metern pfeifen wir schon aus dem letzten Loch und ab 5200 Metern fängt unser Bergführer an ein Lied auf den Lippen zu Pfeifen und legt noch mal einen Schritt zu. Schließlich ist der Gipfel ja nah.





Gipfel Chankini erreicht

Endlich auf dem Chankini



12.8. Condoriri-Trek - Huayna Potosi Basislager

Gegen Mittag erreichen wir das Basiscamp Huayna Potosi. Wir schlafen heute auf 4.750 Metern. Wir benötigen die Akklimatisation für die nächsten Tage, denn wir haben großes vor. 









Basislager Huayna Potosi



Sonntag, 18. August 2013


11.8. Condoriri-Trek

Es heißt pünktlich aufstehen. Sabino will der erste auf der Route sein, also 7 Uhr Frühstück, 7.30 Uhr Mulas satteln und dann los. Es vergeht Stunde um Stunde. Ein auf und ab und das über 7 Stunden. Unser Höhepunkt für heute 5.011 Meter über dem Meeresspiegel. Wow ist das ein Ausblick. Eh wir uns versehen, geht es auch schon wieder bergab. Gegen 14 Uhr merken wir doch die Höhe. Kopfschmerzen machen sich breit. Im Camp 2 geben wir noch unsere geliehenen Isomatten den beiden Franzosen, die letzte Nacht bitterlich gefroren haben. Wir schlafen auf unseren eigenen gemütlichen Isomatten mit unseren Winterschlafsäcken auf 4700 m gemütlich ein. Nur zum Wasserlassen kostet es einiges an Überwindung sich aus dem warmen Schlafsack zu quälen.












10.8. La Paz - Condoriri Basislager

Unsere 3-tägige Trekking-Tour durch das Condoriri -Tal beginnt. Wr fahren mit dem Minibus und zwei weiteren Touristen, Flo und Damian aus Frankreich zum Ausgangspunkt, wo unsere Mulas (Esel) gesattelt werden. Unser Gepäck müssen wir nicht schleppen, Gott sei Dank. Wir erleben eine malerische Berglandschaft mit Alpakas, Lamas und Eseln. Dank Coca-Tee geht es uns gut. Die Mulas haben uns schon längst überholt und sind wahrscheinlich schon in unserem ersten Übernachtungscamp. So ist es auch. Um 16 Uhr kommen wir an und unser Gemeinschaftszelt/Küche wird gerade aufgebaut. Ersteinmal genießen wir Tee und Kuchen zur Stärkung. Noch schnell die Zelte im Condoriri Basislager für die Nacht aufgebaut und schon gibt es Abendessen. Unser Guide Sabino und sein Sohn bereiten ein 3-Gänge Menü vor, bestehend aus Gemüsesuppe, Rind mit Reis und Pfirsichen zum Nachtisch. Wir sind müde und fallen um 20 Uhr ins Zelt und schlafen auf einer Höhe von 4.200 Meter über dem Meeresspiegel.







9.8. La Paz - Chalkataya - La Paz

Christian, unser "Vermieter", fährt heute Richtung Chalkataya, dass mit 5389 m dem ehemaligen höchsten Skigebiet der Welt. Der Plan heute: die Fahrräder auf seinen Jeep zu packen, hoch auf den Chalkataya zu fahren, oben angekommen, downhill nach La Paz zu fahren.

Es kommt mal wieder anders als man denkt. Christian holt uns um 11:00 Uhr ab. Leider nicht mit seinem Jeep, sondern mit dem Fahrrad. Der Jeep springt nicht an. Wir müssen jetzt ersteinmal zu seinen Eltern und den Jeep aus der steilen Einfahrt schieben und dann versuchen, diesen zum laufen zu bringen. Die Einfahrt ist wirklich steil und der Jeep schwer. Sechs Personen, ein Seil, zwei Autos und eineinhalbstunden Zeit benötigen wir und Christians Jeep springt stotternd an. 

La Paz liegt auf einer Höhe von ca. 3600 m. Die Herausforderung ist zunächst über den Sattel von Chalkataya zu kommen, um auf die anderen Seite des Berges die Downhillabfahrt zu nehmen. Nicht ganz einfach, da der Sattel mit Schnee und losen Steinen bedeckt ist. Zwischendurch ist uns ganz schon mulmig, ob wir es überhaupt zur Schotterpiste schaffen. Die ganze Querung zum Sattel dauert schon eine Stunde. Gut das wir zu dritt sind. Mit uns ist Nina aus Neuseeland, die auch mit dem Fahrrad durch Südamerika kurft. Wir sind etwas im Zeitdruck. Alles hat viel zu lange gedauert. Im Sattel angekommen ist es schon 16:00 Uhr. Ohne Karte und nur mit einer knappen Wegbeschreibung von Christian (immer links halten!), geht es durch Schnee und Schotter bergab Richtung La Paz. Von 5300 m auf 3600 m in zwei Stunden. 

Wir werden ordentlich durchgeschüttelt auf der rauen Piste. Im Gegensatz zu uns, hat Nina eine Federgabel am Fahrrad. Jetzt bloss nicht noch stürzen oder eine Fahrradpannne bekommen, dann müssten wir hier oben übernachten. Immerhin gibt es einige kleine Höhlen und verlassene Behausungen, aber kalt würde es werden. Die Fahrt ist wunderschön. Es geht nach Gefühl und immer der Nase nach. Leider bleibt uns keine Zeit zum Fotos machen. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir zurück in La Paz. Wieder mal Glück gehabt.


Die Jeep-Aktion
Chalkataya

Die 3 "downhiller"
Chalkataya auf 5.389 m

8.8. La Paz

Wir planen heute unsere nächsten Tage in La Paz und Umgebung. Auf dem Plan stehen: Trekking, Bergsteigen, Djungeltouren und natürlich die Todesstraße in die Yungas. Wobei wir noch nicht wissen,ob wir die 60 km downhill in den Urwald mit unseren ungefederten Reiserädern unternehmen wollen, oder ob wir uns hier vollgefederte Mountainbikes mieten.



7.8. La Paz - Tiwanaku - La Paz

Tiwanaku ist eine bedeutende Ruinenstätte einer Prä-Inka-Kultur in Bolivien. Die Ruinen liegen knapp 4000 Meter über dem Meeresspiegel in der kargen Hochebene des Altiplano. Wir genießen den Tag in vollen Zügen bei Sonnenschein. Unser Guide ist ein lustiger Vogel, dessen englisch man kaum verstehen kann, aber seine Mimik und Gestik sind großartig.